ANSTOSS – Die Parzer im Artemons

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Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Vereins Künstlergruppe Parz in der Kunsthalle Artemons, Hellmonsödt, OÖ, mit Texten von Robert Hübner, Herwig Dunzendorfer und Genoveva Rückert.

Auf 84 Seiten wird das Gesamtkonzept der Ausstellung »ANSTOSS« dargestellt, die einzelnen künstlerischen Postionen vorgestellt mit Portraits der beteiligten Kunstschaffenden sowie zahlreichen Abbildungen der präsentierten Kunstwerke.

Beteiligte Künstler*innen: Clemens Andel, Gilbert Bretterbauer, Bertram Castell, Gerhard Doppelhammer, Martin Egger, Lena Göbel, Hubert Huber, Robert Hübner, Leopold Kogler, Kurt Lackner, Ulrike Neumaier, Georg Stifter, Wolfgang Stifter;

 

Kategorie:

Titel: ANSTOSS – Die Panzer im Artemons
Ausstellungskatalog
Autoren: R. Hübner (Hrsg.), H. Dunzendorfer, G. Rückert
Auflage: 1, 2012
Softcover, 84 Seiten, durchgehend vollfarbige Abbildungen und Fotografien;
Format: 250 X 220 mm

» […] Die Ausstellung tritt den Beweis an, dass eine Sammlung eben keine tote Materie sondern anregend lebendiges Material ist. Oberösterreichische Kunst der Moderne bildet den Schwerpunkt des Artemons und der Sammlung Rilke, das für die Parzer zunächst sein Sammlungsdepot und Archiv und dann seine Ausstellungsräume öffnet. Auf Vermittlung von Robert Hübner wurden Parzer und Gast-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen sich aus der Sammlung des Artemons einen Dialogpartner zu wählen und dem gewählten Kunstwerk in der eigenen Arbeit zu begegnen. Der Dialog wendet sich gegen das Vergessen des im Depot Verwahrten, nimmt aus dem Archiv sprechendes Material zum Anstoß für Interpretation und zeitgenössische Umwidmung.
Durchaus an die Fläche gebunden sind die Ergebnisse der 13 Künstlerinnen und Künstler äußerst heterogen: Bestehende Werke mit ähnlichen Themen oder Sujets begegnen sich bei Clemens Andel, Gerhard Doppelhammer und Lena Göbel. Frei assoziative, aber durchaus auch formale Reaktionen auf den kompositorischen Aufbau der gewählten Referenz-Bilder finden sich bei Gilbert Bretterbauer, Leopold Kogler und Bertram Castell, das Aufnehmen von Erzählstrangs und Bildaufbau und seine Weiterentwicklung bei Robert Hübner, Hubert Huber und Wolfgang Stifter. Aber auch die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Krieg finden sich bei Kurt Lackner mit Martin Egger und mit Robert Hübner. Die Sammlung an sich ist bei Ulrike Neumaier thematisiert, die gebaute Architektur des Museums ist bei Georg Stifter Anstoß.
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Auszug aus dem Text »Rumoren im Archiv« von Genoveva Rückert, Kuratorin am OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich